Kaltmigration

Kaltmigration im Sublimationsdruck ist ein Phänomen welches z.B. insbesondere bei bedruckten Regenschirmen auftreten kann. Dies bedeutet, dass die Farbe des bedruckten Bereichs auf dem Regenschirm auch nach mehreren Tagen noch auf andere unbedruckte Bereiche abschlagen kann. Das Ergebnis sind unschöne Verfärbungen auf der gegenüberliegenden weißen Fläche des zusammengeklappten Regenschirms.

Gründe hierfür sind z.B. die teils imprägnierte Oberfläche des bei geöffnetem Regenschirm gespannten Stoffes, welcher den Regen abweisen soll. Dadurch bleiben Reste des Sublimationsdrucks auch an der Oberfläche und verbinden sich beim Pressvorgang nicht vollständig mit dem Textil. Diese Farbreste können dann auch im kalten Zustand auf andere Bereiche abfärben oder bei Beaufschlagung mit Wasser verlaufen.

Schimmel in der Tinte

Schimmel in der Tinte ist der Horror für jeden Drucker. Dieses recht seltene und unliebsame Ereignis lässt sich meist auf eine zu lange Nutzung der Tinte oder eine Verschmutzung z.B. bei Nachfüllkartuschen zurückführen. Insbesondere bei Nachfüllkartuschen sollte man die Reinigungshinweise des Tintenherstellers beachten und die verwendeten Nachfüllkartuschen proforma halbjährlich entleeren und reinigen.

Die empfohlene Nutzungsdauer der Tinten insbesondere im Sublimationsdruck ist bereits unter “Haltbarkeit von Tinten” beschrieben. Auch hängt die Gefahr von Schimmel mit der Farbe zusammen. Insbesondere Cyan ist dafür anfällig, da die in dem Produktionsprozess verwendeten Zusammensetzungen eine Schimmelbildung begünstigen können.

Deshalb werden Tinten während der Produktion Zusatzstoffe beigemischt, die Schimmelbildung verhindern sollen.

Ist man erstmal mit dem Problem konfrontiert bleibt nur eine Komplettreinigung und der Austausch mehrerer Bauteile. Die Kartuschen und Schläuche müssen ausgiebig mit destilliertem Wasser und / oder Reinigungsflüssigkeit gespült werden, sowie am Besten der Druckkopf und die Damper gewechselt werden.

Weiße Kanten an UNISUB Artikeln einfärben

Eine einfache aber effektive Möglichkeit zum Einfärben der weißen Kanten von UNISUB Sublimationsdruckartikeln habe ich soeben auf dem Blog von Dyetrans gelesen. Ehrlich gesagt kam solch eine Frage in meiner Supportlaufbann zwar noch nicht vor, dennoch ist es nachvollziehbar und logisch:

Bedruckt man UNISUB Kunststoffprodukte vollflächig, um diese aufzuhängen oder aufzustellen, bleibt der relativ dicke Rand von 2-3 mm natürlich weiß. Bei vollflächig bedruckten Artikel mit kräftigen Farben kann dieser Rand – je nach Auge des Betrachters – störend wirken.

Mit entsprechend farbigen Filzstiften in schwarz oder anderen Farben der überwiegend bedruckten Farbe lässt sich der Rand ganz einfach zusätzlich anmalen. Dadurch wird der Artikel je nach Motiv mit relativ wenig Aufwand optisch aufgewertet.

Um ein Abfärben der Filzmarker zu vermeiden, sollte man in jedem Fall einen wasserfesten Stift nehmen und austesten welcher Stift an den Rändern am Besten deckt.

Spucknapf bei Epson Stylus PRO Modellen modifizieren

Grundsätzlich wird bei Epson- und Ricoh-Druckern welche für den Sublimationsdruck verwendet werden nichts “umgebaut”, wie manch einer im Sprachgebrauch meint. Für den Sublimationsdruck wird der Drucker lediglich mit Sublimationstinte befüllt und der Drucker mit dem entsprechenden ICC-Profil im Druckertreiber eingerichtet.

Dennoch ergeben sich durch die Verwendung der Sublimationstinte je nach Druckaufkommen und Nutzungshäufigkeit verschiedene Aspekte, die kleine Modifikationen am Drucker nötig machen.

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Gekachelter Druck für Fliesen

Insbesondere für bedruckbare Fliesen aber auch andere große Produkte lassen sich Sublimationsdrucke auch gekachelt ausdrucken. Dies ist insbesondere für Inhaber kleinerer Drucksysteme interessant, wenn auch oft nur eine Zwischenlösung. Durch den gekachelten Ausdruck ergeben die einzelnen Seiten dann aneinander gelegt wieder das komplette Bild. Das hierzu nicht immer nur große RIP-Lösung wie z.B. Posterprint von Ergosoft oder CorelDraw nötig sind zeigt der hier gezeigte Film. In wenigen Schritten ist ein größeres Bitmap inkl. frei definierbarer überlappender Kanten in mehrere handliche PDF-Seiten aufgeteilt.

Diese können dann unter Beachtung des entsprechenden ICC-Profil für den Sublimationsdruck in Photoshop oder einem ähnlichen Programm weiter verarbeitet werden. Inwieweit die hier gezeigte Lösung aber die bisherigen Farbräume erhält oder verändert ist nicht genau bekannt. Einen Versuch ist es allemal wert. Für eingefleischte Corel-Fans bleibt natürlich die naheliegendere Option “gekachelte Seiten drucken” direkt in CorelDraw selbst erste Wahl.

Posterazor gibt es für Windows, Mac und sogar Linux –  ist OpenSource und kostenfrei verfügbar. Wenn jemand von euch Posterazor ausprobiert würde ich mich anschließend über einen kurzen Kommentar dazu freuen.

Quelle: http://posterazor.sourceforge.net

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