“Brittany” – Online-Marketing mit Youtube

Als ich Brittany von Conde Systems das erste mal in einem Video sah war sie noch die junge blonde Mitarbeiterin bei Conde die mit einer unglaublichen Natürlichkeit und sehr authentisch die Erklärungsvideos zu den unterschiedlichsten Produkten im Sublimationsdruck auf Youtube vorstellte. Mittlerweile ist Brittany mit den Youtube Videos ein fester Bestandteil der amerikanischen Sublimationsdruckbranche geworden und erklärt in Videos die verschiedensten Produkte wie was zu sublimieren und zu bedrucken geht.

Auch heute noch hat sie sich ihren ganz persönlichen eigenen Charme und ihre Art erhalten und wirkt wie eine Werbetechnikerin direkt aus unserer Mitte die das erste Mal vor der Kamera steht und mit einfachen Worten uns geduldig den Sublimationsdruck erklärt – auf englisch – versteht sich. Wer dieser Sprache mächtig ist wird hier viele Tipps & Tricks und Anregungen finden.

Dabei ist die Idee mit Anleitungsvideos nicht neu. Auch hierzulande gibt es viele Unternehmen die den Trend erkannt haben und auf Produktvideos wie bei heine, Videoanleitungen wie bei cliquenabend oder Imagefilme setzen.

Zeit zu handeln findet auch Ralph Audörsch von dubistdu.com, denn mehrere Studien beweisen dass Videos voll im Trend liegen. Sie sind schnell zu produzieren bzw. nicht aufwendiger als eine normale ausführliche gedruckte Anleitung und können auch insbesondere in der Druckbranche für verschiedenste Erklärungen verwendet werden. Die Gefahr von Missverständnissen aus textlichen Dokumentationen verringert sich und es kann im Video genauer auf bestimmte Sachverhalte eingegangen werden. Durch die bereits bestehenden Möglichkeiten Videoplattformen wie Youtube oder Vimeo zu nutzen erreicht man zusätzlich auch noch eine sehr viel größere Reichweite an potentiellen Kunden als über die eigene Webseite.

Dabei sind solche Videos nicht nur etwas für die alteingesessene Lieferanten sondern auch für jeden anderen produzierenden Betrieb, um seine Artikel besser zu beschreiben zu zeigen und potentiellen Käufern schmackhaft zu machen.

Trotzdem bleibt das Thema insbesondere mit Blick auf die Lieferanten in der Druckbranche spannend welche sich Jahr für Jahr die größte Mühe geben Kataloge zu produzieren, Webseiten zu aktualisieren und einen optimalen Telefonsupport zu bieten. Dabei geht die Entwicklung im Internet bereits sehr viel weiter. Diverse Bereiche haben dies bereits erkannt, das Web2.0 und dass daraus resultierende Online-Marketing-Strategien längst ein festes Standbein sein können und müss(t)en. Solange dies also in unseren Breitengraden noch nicht vollständig Einzug erhalten hat können wir uns weiter an Brittany und ihre Videos halten. Noch – denn wie ich auf den letzten Videos gesehen habe scheint sie nun mindestens im 7 Monat schwanger zu sein und erklärt immer noch fleisig den Sublimationsdruck.

Wohl denn, also werden wir in Kürze nicht mehr so viel von ihr hören und können nur sagen:
Hey Brittany – we wish you all the best for you and your baby!

Tellerdruck

Teller im Sublimationsdruck zu bedrucken ist eine Kunst – oder eine Tortur, je nach Sichtweise. Dieses Produkt hat sich auf Grund der schwierigen Bedruckung nie richtig durchgesetzt. Durch die bereits bei der Produktion von Tellern übliche leichte Vertiefung in der Mitte des Tellers liegt das bedruckte Sublimationsdruckpapier auf der glatten Fläche des Innentellers nicht ganz plan auf. Leichte Schatten in der Mitte sind deshalb fast schon vorprogrammiert.

Deshalb muss einerseits diese Vertiefung z.B. durch Silikonschaummatten ausgeglichen werden – was zu einem erhöhten Absorbieren der Wärme führt, andererseits entstehen beim Verpressen durch die ungleiche Wärmeverteilung starke Spannungen zwischen dem Innen- und Außenbereich des Tellers was häufig zu einem Springen oder regelrechten Zerplatzen des Tellers führen kann. Alles in allem ist diese Art des Sublimationsdruck nur hartgesottenen Profis zu empfehlen oder wenn man den entsprechenden Ausschuss kalkulatorisch verkraften kann.

Was ist Sublimation?

Die Allseits gestellte und beantwortete Frage “Was ist Sublimation?” eigentlich darf natürlich auch hier nicht fehlen. Per Definition erläutert, beschreibt die Sublimation den Übergang eines festen Stoffes in den gasigen, ohne dabei in den flüssigen zu gelangen. Auf dieser einen kurzen Definition baut das ganze Geheimnisse des digitalen Sublimationsdrucks auf.

Weitere Beispiel aus dem Leben gegriffen sind z.B. Trockeneis, es gast sofort aus und verflüchtigt sich. Ebenfalls beim Haare färben beim Frisör kommt der physikalische Prozess der Sublimation vor. In der Industrie spielt der Sublimationsdruck ebenfalls eine sehr große Rolle. Das Druckverfahren umgibt uns fast täglich ohne dass wir es merken.

Ganze Industriezweige sind vom Sublimationsdruck abhängig. Skier, Ski-Stöcke, Sportbekleidung (z.B. Eishockeytrikots), Fahnen und Werbebanner sind nur einige wenige Beispiele. Bemusterung und Prototypen aber auch die Serienproduktion in der Autoindustrie setzen Sublimationsdruck ein.

Grundsätzlich lassen sich per Sublimation alle Artikel bedrucken die aus Polyester bestehen oder mit einem Polyesterlack beschichtet sind. Auch dreidimensionale und sehr große Objekte wie z.B. Kühlschränke lassen sich mit den entsprechenden “Transferpressen” bedrucken.

Gespiegelter Ausdruck

Zu 99% werden im Sublimationsdruck die Transferpapiere spiegelverkehrt bedruckt. Anschließend wird das Transferpapier auf das bedruckbare Produkt gelegt und verpresst. Nach dem Ablösen des Sublimationsdruckpapier erscheint das Motiv somit seitenrichtig. Nur bei sehr wenigen Produkten wie den Glasschneidebrettern werden die Ausdrucke bereits seitenrichtig ausgedruckt und anschließen von hinten durch den Polyesterlack gepresst.

Die Spiegelung der Ausdrucke lässt sich am Einfachsten dauerhaft im verwendeten Druckertreiber einstellen und speichern. Ebenfalls stellt man hier meist die erforderlichen Einstellungen für die korrekte Farbwiedergabe, die Nutzung des ICC-Profil und die Druckqualität ein. All diese Einstellungen werden dann in einem Profil gespeichert und können durch einen Klick sehr einfach aufgerufen werden. Je nach verwendeter Sublimationstinte gibt es hier verschiedene empfohlene Einstellungen. Fragen Sie für die für sie passende Einstellung Ihren Tinten-Lieferanten.

Entfernen von Sublimationsdrucken

Anders als bei anderen Druckverfahren wie dem Flex- oder Flockdruck lassen sich fertige Sublimationsdruck auf Artikeln jedweder Art nicht mehr entfernen. Die Sublimationstinte ist durch das Verpressen bereits so fest in der Beschichtung oder den Fasern verankert, dass ein Entfernen der Farbe mit chemischen Mitteln nicht möglich ist.

Um es kurz zu machen – die einzige Möglichkeit: Die Schere

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