Firmware bei Ricoh-Druckern aktualisieren
Seit einiger Zeit sind für verschiedene Ricoh-Modelle neue Firmware-Versionen verfügbar. Gegen den bekannten Grundsatz “Never change a running system…” macht das Update auf die aktuelle Firmware durchaus Sinn.
Insbesondere beim Ricoh GX e3300n stört der sehr häufig aktive Wartungs- und Reinigungsmodus und verbraucht unnötig Zeit und Tinte. Auf der Service-Webseite von Ricoh oder hier weiter unten stehen Ihnen die Firmwareupdates zum Download zur Verfügung.
Den aktuellen Stand der Firmware können Sie in Ihrem Ricoh-Drucker im Druckertreiber einsehen. Den ganzen Beitrag lesen
“Ink discharge” bei Ricoh Druckern
Wie bei Epson-Druckern gibt es auch bei Ricoh-Druckern ein “geheimes” Service-Menü mit dem sich außerhalb des normalen Menüs weitere Funktion und Einstellungen durchführen lassen.
Nützlich ist dieses z.B. für den seltenen aber dennoch ab und zu vorkommen Fall, falls man aus Versehen bei der Erstbefüllung des Ricoh-Druckers die Original-Ricoh Geltinte verwendet hat statt gleich zu Beginn die Sublijet-R Sublimationstinte einzusetzen.
Um den Ricoh Drucker in diesem Fall vollständig mit der Sublimationstinte zu befüllen und die im Drucker befindliche Originaltinte zu entleeren kann man über das Service-Menü einen sogenannten “Ink discharge” durchführen.
Um in das Service-Menü zu gelangen… Den ganzen Beitrag lesen
Druckertreiber
Als Druckertreiber bezeichnet man in der Regel die Software mit welcher der an den PC oder Mac angeschlossene Drucker angesteuert wird. Im Druckertreiber können verschiedene Einstellungen wie die Druckqualität, die Druckgeschwindigkeit und das Papierformat ausgewählt werden.
Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Optionen, die zum Beispiel auch für den Sublimationsdruck erforderlich sind. Diese sind zum Beispiel die Option des spiegelverkehrten Drucks und die Steuerung des Farbmanagement über das ICC-Profil. Diese Einstellungen können je nach verwendeter Sublimationstinte variieren.
Es empfiehlt sich statt dem mitgelieferten Druckertreiber auf der beliegenden CD in der Originalverpackung immer den aktuellsten Druckertreiber von der Webseite des Druckerherstellers herunter zu laden. Nur in sehr seltenen Fällen ist die Verwendung eines älteren Druckertreibers erforderlich.
Insbesondere bei Supportanfragen bei Ihrem Sublimationsdrucklieferanten ist es einfacher, wenn beide Seiten den jeweils aktuellen Druckertreiber installiert haben. Manchmal unterscheiden sich die Treiberversionen bei manchen Einstellungen und der Ansicht einzelner Fenster, sodass es hier bei unterschiedlichen Treiberversionen zu Missverständnissen kommen könnte.
Weiterführende Links:
Andere Kunstfasern sublimieren
Manche Produkte scheinen ebenso wie 100% Polyesterprodukte für den Sublimationsdruck geeignet zu sein. Zum Beispiel Nylon wird häufig bei den sublimationsfähigen Regenschirmen eingesetzt. Aber nicht jede beliebige Kunstfaser eignet sich tatsächlich für den Sublimationsdruck, bzw. gibt es hier einige Besonderheiten zu beachten. Grundsätzlich müssen die mit Sublimationsdruck bedruckten Materialien für eine gewisse Zeit eine recht hohe Temperatur aushalten und die Sublimationstinte auf Grund ihrer Beschichtung oder ihrer eigenen Eigenschaft aufnehmen können.
Manche schmilzen ab einer bestimmten Temperatur oder werden zumindest weich. Die Farbe überträgt sich nur unzureichend oder wird verfälscht. Die Übergänge zwischen verschiedenen Temperatur und Zeiteinstellungen sind bei unbekannten Produkten meist fliesend und es braucht einige Geduld und mehrere Muster bis man sich an die “optimalen” Werte heran getastet hat. Auf jeden Fall sollte man für Versuche mit noch unbekannten Materialien die Heizplatte und Arbeitsplatte der Transferpresse mit einer Teflonfolie oder einem anderen Schutzpapier schützen.
Tintenfüllstand
Der Tintenfüllstand bei Kartuschen und Nachfüllsystemen sagt manchmal entscheidendes aus. Insbesondere bei Schlauchsystemen sollte der Tintenfüllstand nicht unter ein bestimmtes Niveau sinken. Dieses wird bei vielen Schlauchsystemen mit einer kleinen Markierung angezeigt und befindet sich im Bereich von ca. 1-2 cm über dem Boden. Sinkt der Füllstand unter diese Markierung kann es vorkommen, dass die Tintenzufuhr bis zu den Kartuschen nicht mehr korrekt funktioniert. Spätestens dann sollten Sie die entsprechenden Farben des Schlauchsystems nachfüllen.
Auch bei Einweg- und Nachfüllkartuschen ist der Tintenfüllstand für die korrekte Funktion des Druckers ausschlaggebend. Achten Sie immer auf die angegebenen Mindestfüllmengen.
Der optisch sichtbare Füllstand bei den durchsichtigen Nachfüllsystemen ist übrigens nicht gleich der Füllstandsanzeige des Statusfenster im Druckertreiber. Insbesondere bei Nachfüllsystemen führt dies durch die Verwendung spezieller Chipsteuerungen immer zu einer Differenz. Hier ist es das Beste sich auf den direkt sichtbaren Füllstand in der Kartusche oder dem Schlauchsystem zu verlassen.