Probleme mit Ricoh Druckern
Eine wichtige Information erreicht die Branche von Print Equipment. Nach dem Sprichwort “Ehrlich währt am Längsten” geht Print Equipment auf Grund mutmaßlicher Probleme mit den aktuellen für den Sublimationsdruck verwendeten Ricoh Druckern in die Offensive.
Anscheinend fallen die Drucker vermehrt aus, indem sie während dem Druckauftrag abbrechen und sich nicht mehr einschalten lassen. Schuld könnte ein elektronisches Bauteil sein. Ricoh selbst soll über die technischen Probleme bereits informiert sein und bereits an einer Lösung arbeiten.
Mein Kontakt bei Ricoh hat mir allerdings erst vorgestern “…nur positives von den Gelsprintern…” attestiert. Mmmh. Und nun ist die Person im Urlaub.
Die ehrliche und offensive Berichterstattung bei diesem Problem halte ich für sehr positiv. Print Equipment legt die Karten klar auf den Tisch, sogar noch eher bevor Ricoh es öffentlich macht.
Als Alternative bietet Print Equipment deshalb die größeren Epson Stylus PRO 4450 Sublimationsdrucksysteme zu attraktiven Konditionen an bis eine Lösung gefunden wurde. In der Zwischenzeit werden betroffene Drucker über die ganz normale Garantieabwicklung ausgetauscht.
Der plötzlich Ausfall von Ricoh Druckern verschärft natürlich die ohnehin schon ungewisse Situation der weiteren Entwicklungen von sublimationsfähigen Drucksystemen.
Probleme in Bezug auf die Ricoh Drucker bei anderen Lieferanten sind anscheinend bisher noch nicht bekannt – bzw. zumindest nicht nach außen kommuniziert.
Wieso Print Equipment die textliche Presseinformation allerdings als 229kb Bild in ihren Blog stellt kann ich mir nicht erklären. Ein normaler Text würde mein UMTS-Konto nicht so sehr belasten.
Personalisierte ICC-Profile von Farbwerk
Das im vergangenen Jahr von Dipl-Ing. Marid Schneider und Andreas Dieringer gegründete Unternehmen Farbwerk in Köln könnte auch für den ein oder anderen Sublimationsdrucker interessant sein. Denn neben dem Vertrieb und dem Support von großformatigen Drucksystemen und entsprechenden Verbrauchsmaterialien bietet Farbwerk die Profilierung insbesondere auch für Sublimationsdrucker an.
Zwar werden ICC-Profile bereits auch vom Hersteller und teilweise sogar von den Lieferanten meist kostenfrei für verschiedene Drucksysteme angeboten. Bei speziellen Druckumgebungen und besonderem Einsatzweck kann ein individuell eingemessenes ICC-Profil aber für bessere Ergebnisse sorgen. Den ganzen Beitrag lesen
Ricoh vs. Epson – Vorbericht
Aufmerksame Branchenkenner beobachten seit einiger Zeit wie Ricoh scheinbar unbehelligt Epson im Bereich des Sublimationsdruck den Rang abläuft. Beide Hersteller von Drucksystemen haben zugegebenermaßen nicht selbst an dem eigenen Erfolg im Sublimationsdruck mitgewirkt.
Die Branche ist bisher ein Selbstläufer, wenn auch eine Nische und in Ermangelung des Verkaufs von zusätzlichem Verbrauchsmaterial wie Papier oder Kartuschen für die Druckerhersteller auch nicht besonders lukrativ.
Doch wie gehen die Entwicklungen weiter? Besteht überhaupt Interesse die Branche mit KnowHow und Kooperationen zu unterstützen oder wird die Branche weiterhin weitestgehend sich selbst überlassen?
Welche Auswirkungen könnte dies zukünftig auf den Sublimationsdruck haben? Wie bekommt man in Zukunft insbesondere die Epson-Chipsteuerung im Sublimationsdruck in den Griff, bzw. auch für aktuelle Druckermodelle schneller für die brancheninternen Bedürfnisse marktreif entwickelt?
Fragen die man sich irgendwann stellen muss und auch schon gestellt werden. Ein interessantes Thema welches etwas mehr Recherchearbeit bedeutet. Ich habe mich diesem angenommen und bei Epson und Ricoh angefragt.
Bald gibt es hier mehr dazu….
Verwandte Berichte: Ricoh vs. Epson (englisch)
AllOver Print Shirts im Sublimationsdruck

An der OpenHouse hatte Mario Panter es bereits angekündigt. Print Equipment bietet AllOver Prints auf Shirts im Sublimationsdruck nun auch auf Anfrage an wie es Conde bereits auch anbietet.
Somit können auch diejenigen Händler und Wiederverkäufer vollständig und beidseitig bedruckte T-Shirts ihren Kunden anbieten, ohne selbst das entsprechende Equipment wie einen größeren Drucker und eine Großformatpresse mit entsprechenden Maßen sein Eigen nennen zu müssen.
Voraussetzung dafür ist, dass die Daten druckfertig 1:1 mit mindestens 150 dpi angeliefert werden. Die Druckvorlage wird als Outline für die Unisex-, Ladie-, Kids- und Spaghetti-Shirts zur Verfügung gestellt. Einschränkungen beim Dateityp scheint es nicht zu geben.
Durch die recht diffizile Positionierung des Gesamtdruckes auf dem Shirt lässt sich bei mehrfachen Stückzahlen die Wiederholgenauigkeit nicht exakt erreichen. Ebenso können weiße Stellen durch Überlappungen des Textil an den Ärmeln und im Schulterbereich entstehen, da der Schnitt und die Passform der Funktionsfaser-Shirts bei dem vollflächigen Druck sich leider nicht ganz glatt positionieren lässt.
Je nach Motiv fällt dies aber nicht besonders auf, bzw. scheint je nach Look des Motivs in der Grafik sogar dazu zu gehören.
Bei einem Stück liegen die Kosten ab 29,90 Euro zzgl. MwSt inkl. Shirt und beidseitigem Druck und verringern sich je nach Auftragsmenge. Eine genaue Lieferzeit nach Auftragseingang ist allerdings nicht bekannt. Weitere Infos gibt es direkt bei Print Equipment.
Condé – Vorreiter im Sublimationsdruck

Dem regelmäßigen Leser dürfte bereits aufgefallen sein, dass ich hin und wieder mal über den großen Teich auf Condé hinweise. Condé ist der größte Sublimationsdruck-Großhändler in den USA. David Gross, Geschäftsführer von Condé gibt sich in dem bereits seit einiger Zeit bestehenden Blog selbst die Ehre Themen aufzugreifen und zu erklären. Dabei ist er sogar so fortschrittlich, dass er zwischen dem Sublimationsdruck und dem Apple iPad einen Nutzen herstellt.
David kann mit seiner jahrelangen Erfahrung sehr viel aus dem Nähkästchen plaudern. Mit seiner ruhigen Art und ohne große Umschweife hat es fast den Anschein als dreht er die Videos zwischen Kaffee- und Mittagspause wenn er gerade Lust und Laune hat und zufällig an der Kamera vorbeiläuft. Die langen Passagen und wenigen Schnitte machen einen sehr souveränen Eindruck.
David geht sogar nach dem Motto “If you don’t learn to fail you fail to learn.” und sammelt Fehler an seiner persönlichen Wall of shame.
Ich bin mal gespannt wann wir in unseren Breitengeraden einen Herrn Gröner, Panter, Drüding, Heinz oder andere vor der Kamera sehen werden.
Nur Mut meine Herren!
Basierend auf seinen 100 Tipps und Tricks welche ich mit freundlicher Genehmigung von David übersetzen durfte (ich berichtete) beschreibt er die einzelnen Punkte nochmals selbst im Video. Gegebenfalls werde ich den ein oder anderen Punkt aufgreifen und hier auch nochmals ausführlicher veröffentlichen.
