Sprache bei Ricoh-Druckern umstellen
Die aktuell im Sublimationsdruck verwendeten Ricoh-Drucker werden ab Werk fast ausschließlich mit voreingestellter englischer Sprache ausgeliefert. Dadurch kann es bei Rückfragen und telefonischen Supportfällen zu Missverständnissen kommen, wenn der Supporter die Menüführung bereits in deutscher Sprache nutzt.
Selbstverständlich ist es dabei einfacher sich für eine bessere Usability auf eine voreingestellte deutsche Menüführung zu einigen.
Die Umstellung ist sehr einfach und in wenigen Schritten erledigt: Den ganzen Beitrag lesen
Die Entwicklung von Kleinformatdruckern zu Produktionsmonstern oder „Es weihnachtet sehr….“
Seit nunmehr neun Jahren beschäftige ich mich mit dem Sublimationsdruck und kenne so ziemlich alle Druckermodelle seit dem Epson Stylus Color 3000. Auch diesen habe ich gelernt im Schlaf auseinander zu nehmen und wieder zusammen zu bauen.
Seitdem hat sich viel getan und der Sublimationsdruck ist weiterhin unaufhörlich am Wachsen. Seit die Fotodienstleister mit dem Wegfall der analogen Fotografie nun die entgangenen Umsätze der Bildentwicklungen durch Fotogeschenke und personalisierte Produkte auffangen steigert dies auch bei kleinen Shops und Produzenten die durchschnittliche Nutzung der weit verbreiteten DIN A4 und A3 Drucker.
Nicht nur, aber auch auch gerade in der Vorweihnachtszeit macht sich dies insbesondere bei den Händlern durch erhöhte Supportanfragen bemerkbar. Gemächlich vor sich herdruckende Systeme müssen nun alles geben, um den täglichen Auftragseingang zu bewältigen. Und fast schon vergessene bereits mit einer dezenten Staubschicht versehene Tintenspritzer werden aus dem Regal gekramt und versucht zu reaktivieren.
Dabei bleibt das ein oder andere System auf der Strecke oder man realisiert, dass der bisher verwendete Kleinformatdrucker die gewünschte Zuverlässigkeit welche er seit über einem Jahr an den Tag gelegt hatte nicht mehr leisten kann.
Diese Situation ist eigentlich schon immer so. Insbesondere durch die bisher verwendeten Epson-Drucker mit externem Schlauchsystem kam und kommt es bei übermässiger oder zu sporadischer Nutzung immer wieder zu Problemen und Frust der nicht unbedingt sein müsste.
Mit einfachen Fragen zu Wirtschaftlichkeit und Effektivität und ob sich der bisherige Kleinformatdrucker in der Vergangenheit mit den eingegangenen Aufträgen bezahlt gemacht hat, sollte man sich bei vermehrt auftretenden Problemen die Frage stellen, ob eine Anschaffung eines neuen Drucksystems Sinn macht.
Durch die seit einigen Monaten für den Sublimationsdruck verfügbaren Ricoh Drucker hat sich das zwangsläufige und nur passiv verdiente Monopol von Epson im Sublimationsdruck stark relativiert. Durch die bei Ricoh getrennt vom Druckkopf liegenden Kartuschen und dem innenliegenden fest installierten Schlauchsystem bis zum Druckkopf erübrigt sich für den Anwender eine aufwändige Installation.
Deshalb stellt sich nicht nur zur aktuellen Vorweihnachtszeit sondern generell immer häufiger die Frage nach einem Wechsel von Epson zu Ricoh. Die einschlägigen und unabhängigen Foren sind voll von Lobeshymnen über die Ricoh Drucker und empfehlen ganz klar den Wechsel.
Sicherlich haben auch die Epson Geräte noch ihre Daseinsberechtigung, insbesondere wenn sich diese bei kleineren Startschwierigkeiten mit einigen wenigen Handgriffen und ggf. einem Spülen des Druckkopfes wieder zum gewohnt zuverlässigen Drucken überreden lassen.
Dennoch ist ein deutlicher Trend in der Entwicklung und der Häufigkeit der Nutzung der Sublimationsdrucker erkennbar. Häufiger, regelmäßiger und mit höherem Druckaufkommen verkürzt sich die „Halbwertszeit“ der eigentlich als Bürodrucker und für Privatkunden gedachten System von damals durchschnittlich bis zu 2,5 Jahren auf nunmehr teilweise schon unter einem Jahr bis ein Drucker z.B. einen vollgelaufenen Tintentank hat, welcher bei den meisten Geräten noch ein bis zwei Mal resettet werden kann, bis man sich ernsthaft Gedanken über eine Neuanschaffung machen sollte.
Die derzeit massiv beworbenen Ricoh Geräte sowie auch die Epson DIN A2- Modelle wie der Epson Stylus PRO 4450 verfügen hierbei über einen austauschbaren Tintenabfalltank und sind auch seitens der gesamten Mechanik und Druckkopftechnik den kleineren Geräten weitaus überlegen. Hier kann man sicher sein, dass diese Geräte über Jahre hinweg ihren Dienst einwandfrei erledigen.
Als unabhängige Wissensplattform in der Sublimationsdruckbranche kann ich Ihnen deshalb nur empfehlen ihre aktuelle Ausstattung im Einzelfall zu überdenken und ggf. eine Neuanschaffung anzustreben.
In erster Linie tun Sie dabei sich selbst und insbesondere Ihren Kunden etwas Gutes.
Denn wer will schon wenige Tage vor Weihnachten entnervt ebenfalls entsprechende Kunden im Laden stehen haben, weil der bisher wenig beachtete Sublimationsdrucker in der Ecke durch fehlende Aufmerksamkeit und Pflege oder sogar durch die radikale über das normale Maß hinausgehende Benutzung mit einem Streik quittiert und Ihnen somit das Weihnachtsgeschäft vermiest?
Probleme mit Ricoh Druckern
Eine wichtige Information erreicht die Branche von Print Equipment. Nach dem Sprichwort “Ehrlich währt am Längsten” geht Print Equipment auf Grund mutmaßlicher Probleme mit den aktuellen für den Sublimationsdruck verwendeten Ricoh Druckern in die Offensive.
Anscheinend fallen die Drucker vermehrt aus, indem sie während dem Druckauftrag abbrechen und sich nicht mehr einschalten lassen. Schuld könnte ein elektronisches Bauteil sein. Ricoh selbst soll über die technischen Probleme bereits informiert sein und bereits an einer Lösung arbeiten.
Mein Kontakt bei Ricoh hat mir allerdings erst vorgestern “…nur positives von den Gelsprintern…” attestiert. Mmmh. Und nun ist die Person im Urlaub.
Die ehrliche und offensive Berichterstattung bei diesem Problem halte ich für sehr positiv. Print Equipment legt die Karten klar auf den Tisch, sogar noch eher bevor Ricoh es öffentlich macht.
Als Alternative bietet Print Equipment deshalb die größeren Epson Stylus PRO 4450 Sublimationsdrucksysteme zu attraktiven Konditionen an bis eine Lösung gefunden wurde. In der Zwischenzeit werden betroffene Drucker über die ganz normale Garantieabwicklung ausgetauscht.
Der plötzlich Ausfall von Ricoh Druckern verschärft natürlich die ohnehin schon ungewisse Situation der weiteren Entwicklungen von sublimationsfähigen Drucksystemen.
Probleme in Bezug auf die Ricoh Drucker bei anderen Lieferanten sind anscheinend bisher noch nicht bekannt – bzw. zumindest nicht nach außen kommuniziert.
Wieso Print Equipment die textliche Presseinformation allerdings als 229kb Bild in ihren Blog stellt kann ich mir nicht erklären. Ein normaler Text würde mein UMTS-Konto nicht so sehr belasten.
Druckertreiber
Als Druckertreiber bezeichnet man in der Regel die Software mit welcher der an den PC oder Mac angeschlossene Drucker angesteuert wird. Im Druckertreiber können verschiedene Einstellungen wie die Druckqualität, die Druckgeschwindigkeit und das Papierformat ausgewählt werden.
Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Optionen, die zum Beispiel auch für den Sublimationsdruck erforderlich sind. Diese sind zum Beispiel die Option des spiegelverkehrten Drucks und die Steuerung des Farbmanagement über das ICC-Profil. Diese Einstellungen können je nach verwendeter Sublimationstinte variieren.
Es empfiehlt sich statt dem mitgelieferten Druckertreiber auf der beliegenden CD in der Originalverpackung immer den aktuellsten Druckertreiber von der Webseite des Druckerherstellers herunter zu laden. Nur in sehr seltenen Fällen ist die Verwendung eines älteren Druckertreibers erforderlich.
Insbesondere bei Supportanfragen bei Ihrem Sublimationsdrucklieferanten ist es einfacher, wenn beide Seiten den jeweils aktuellen Druckertreiber installiert haben. Manchmal unterscheiden sich die Treiberversionen bei manchen Einstellungen und der Ansicht einzelner Fenster, sodass es hier bei unterschiedlichen Treiberversionen zu Missverständnissen kommen könnte.
Weiterführende Links:
Kleinformatdrucker
Als Kleinformatdrucker bezeichnet man üblicherweise die Drucker von DIN A4 bis DIN A2. Insbesondere im Sublimationsdruck zählen die Tintenstrahldrucker ab DIN A2 aber schon zu den Profigeräten und werden daher eher schon zu den Großformatdruckern gezählt.
Die Kleinformatdrucker zeichnen sich durch günstige Anschaffung und einfache Tintensysteme aus. Sie stellen oft den Einstieg in den Sublimationsdruck dar. Ursprünglich als “Bürodrucker” verrichten diese im Sublimationsdruck  sehr viel mehr als wofür sie ursprünglich gedacht und gebaut wurden. Viele dieser Kleinformatdrucker haben bereits nach kurzer Zeit den maximalen theoretischen Gebrauch überschritten. Bei regelmäßigerem Nutzen und häufigen sowie größeren Aufträgen sollten Sie in jedem Fall lieber einen eine Stufe größeren Drucker anschaffen, um “nach oben mehr Luft zu haben”. Sie werden schnell merken, wie sich der Sublimationsdruck in Ihrem Geschäft etablieren und zu einem festen Bestandteil werden wird.