“Not” Made in China

Auf einen interessanten und mit Sicherheit kontroversen Artikel bin ich bei Thermopress Europe gestossen. Mutig und zielstrebig argumentiert Gunter Pelka hier gegen Maschinen wie z.B. Transferpressen aus China. Überrascht und interessiert zu diesem Thema habe ich persönlich nachgefragt. Tatsächlich, Thermopress hat es sich auf die Fahne geschrieben keine Maschinen und Transferpressen aus dem ostasiatischen Markt zu verkaufen und setzt ausnahmslos auf europäische Qualität wie zum Beispiel vom französischen Hersteller SEFA. Den ganzen Beitrag lesen

Tassenmanschette, Bierkrugmanschette

Die Manschetten dienen zur Befestigung des bedruckten Sublimationsdruckpapiers auf den keramischen Artikel und vermeiden Luftblasen zwischen dem Papier und der polyesterbeschichteten Keramikoberfläche. Vorher sollte das Papier mit hitzebeständigem Klebeband auf der Tasse oder dem Bierkrug fixiert werden.

Die Manschetten bestehen meist aus einem Edelstahlband mit aufgeklebter dünner Silikonschaummatte auf der Innenseite. Ein Klemmmechanismus an der offenen Seite lässt sich je nach Ausführung über Stufen oder stufenlos über eine Verschraubung justieren. Hiermit wird der Anpressdruck der Manschette auf den Keramikartikel eingestellt.

Wichtig dabei ist, dass das innenliegende Papier fest und plan auf der polyesterbeschichteten Oberfläche der Keramik aufliegt.

Beispiel für eine Tassenmanschette:

Ofen für den Tassendruck

Ein runder gläserner Umluftofen eignet sich hervorragend, um auch größere Stückzahlen an bedruckten Tassen mit einer kostengünstigen Investition zu produzieren. Bis zu 6 Tassen lassen sich je nach Größe und verwendeter Manschette gleichzeitig bedrucken. Das bedruckte Sublimationsdruckpapier wird um die Tassen/Bierkrüge mit hitzebeständigem Klebeband fixiert. Dann wird die Manschette um die Tassen/Bierkrüge gelegt und mit der Feststellschraube der Anpressdruck eingestellt. Die Manschette um den bedruckbaren Keramikartikel dient zur besseren Wärmeverteilung und zur Vermeidung von Luftblasen zwischen dem bedruckten Papier und der polyesterbeschichteten Keramikoberfläche.

Das hierbei am häufigsten verwendete Ofen-Modell ist sehr einfach aufgebaut. Es besitzt eine analoge Zeiteinstellung ähnlich einer Eieruhr die mit einem Einschaltmechanismus gekoppelt ist. Die Heizung und Umluft wird aktiviert, indem der Hebel des Deckels nach hinten bzw. unten gedrückt wird. Nach Ablauf der analog eingestellten Zeit schaltet das Gerät automatisch ab. Zum Entnehmen der noch heißen Manschetten eignen sich am Besten hitzebeständige Handschuhe.

Für kleinere Stückzahlen oder einzelne individuelle Produktionen eignen sich Tassenpressen mit fest installiertem Heizelement besser. Mit Ihnen lassen sich Einzelstücke aber natürlich auch ebenfalls Serienproduktionen herstellen.

Beispiel für einen Tassen-Ofen:

Heizelemente für Transferpressen

Heizelemente in flacher, runder und konischer Bauweise werden in vielen verschiedenen Transferpressen eingesetzt. Je nach Pressentyp besteht dieses aus Heizspiralen welche eine Metallplatte als direkte Heizplatte aufheizen oder aus Silikonschaummatten mit aufliegendem gummierten Heizelement, welche insbesondere bei Tassenpressen für die nötige Flexibilität sorgen.

Auf Grund der hohen Heizleistung und der Wattzahl ist es wichtig nur einwandfreie und unbeschädigte Heizelemente zu verwenden. Sie sollten keine Beschädigungen wie Risse oder Schnitte aufweisen. Tauschen Sie diese sofort aus.

Die Nutzungsdauer der Heizelemente hängen von dem entsprechenden Pressenmodell ab. Manche Heizlemente sind sehr robust und stabil und überdauern einige tausend Pressvorgänge. Andere Heizelemente sind sehr einfach gebaut, halten nicht besonders lange und gelten als Verschleissteil. Dafür sind sie besonders günstig. In jedem Fall obliegt die Abwägung der Entscheidung für welches Modell einer Tassenpresse man sich entscheidet immer bei Ihnen. Lassen Sie sich umfassend beraten. Je nach Heizelement lassen sich die verschieden geformten Tassenmodelle sehr flexibel bedrucken. Bei anderen robusten Heizelementen ist man in der Pressfläche etwas eingeschränkter.

Achten Sie in jedem Fall auf Qualität und guten Service. Die beweglichen Heizelement bei Tassenpressen sind einer starken Beanspruchung ausgesetzt und müssen viele Pressvorgänge leisten.

Tassenpresse

Tassenpressen haben im Gegensatz zu Flachpressen kein flaches, sondern ein rundes oder konisches Heizelement. Mit diesem werden meist Tassen, aber auch Gläser und Bierkrüge bedruckt. Insbesondere zu Weihnachten sind personalisiert bedruckte Tassen ein echter Renner.

Das konische Heizelement erhält immer mehr Einzug. Konische Tassen, Gläser und z.B. auch bedruckbare Weizenbiergläser erweitern die vielfältigen Möglichkeiten im Bereich des Runddrucks.

Je nach Modell wird die Tasse, der Bierkrug oder das Glas direkt in das Heizelement eingelegt. Bei anderen Modellen benötigt man zusätzlich ein Silikongummi, um eine bessere Wärmeverteilung und Glättung von Unebenheiten zu gewährleisten.Nach dem Schließen des Heizelementes nimmt die Temperatur an der meist digitalen Anzeige kurzzeitig rapide ab, da das zu bedruckende Produkt einen Teil der Wärme aufnimmt.

Je nach Modell heizt die Tassenpresse nun erst von einer sogenannten Standby-Temperatur auf die eigentliche Endtemperatur auf und zählt dann die Restzeit ab oder die Temperatureinstellung verbleibt auf dem eingestellten Wert und die Zeit fängt sofort an zu zählen. Dabei ergeben sich leicht unterschiedliche Ergebnisse bzw. Anwendungsbereiche. Auch eignen sich die unterschiedlichen Tassenpressen-Modelle mehr oder weniger für größere Produktionen. Manche Heizelemente verschleißen recht schnell und müssen turnusmäßig nach einer bestimmten Anzahl von Pressvorgängen ausgetauscht werden. Dafür sind diese aber auch günstiger als länger haltende Heizelemente.

Die Auswahl der Tassen- bzw. Kombipressen ist mittlerweile sehr umfangreich. Ebenso groß sind die Qualitätsunterschiede und die besonderen Anwendungsmöglichkeiten sowie deren Vor- und Nachteile. Günstige aus China importierte Modelle stehen der reinen Funktionalität den heimischen Pressenmodellen in nichts nach. In Punkto Verarbeitungsqualität und Zuverlässigkeit gibt es hierbei jedoch aber immer wieder deutliche Unterschiede.

Auch im Bezug auf die Produktsicherheit haben die europäischen Hersteller durch die Einhaltung technischer Normen und die Einhaltung der CE Zeritifizierung die Nase vorn.

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