Chipresetter
Der Chipresetter ist ein sehr nützliches Zubehör für viele verwendete Sublimationsdrucker. Mit ihm lassen sich die verwendeten Kartuschen und Tintenabfalltanks häufig zurücksetzen. Insbesondere wird der Chipresetter bei großformatigen Druckern ab DIN A2 Größe bei Nachfüllkartuschen eingesetzt. Durch die immer stärker gesicherte Chipsteuerung der Original Drucker Hersteller ist dies nötig um die Nachfüllkartuschen weiter verwenden zu können. Vereinzelt gibt es mittlerweile auch bereits Nachfüllkartuschen mit integrierten Resettern.
Nachdem ein Chip auf einer Nachfüllkartusche dem Drucker signalisiert dass sie leer sei, kann man den Chipresetter mit den Pin-Kontakten an den Chip halten. Die Chipresetter sind meist mit einer kleinen LED ausgestattet welche kurz mehrere Male rot aufblinkt bevor sie dann mit einer grünen LED Farbe das korrekte Zurücksetzen des Chips signalisiert.
Manchmal lassen sich Chips nicht mehr korrekt resetten. Dies kann mehrere Gründe haben. Einerseits haben diese nur eine begrenzte Lebensdauer. Mehrere hundert Resetvorgänge lassen sich höchstwahrscheinlich nicht realisieren, da diese dafür technisch nicht ausgelegt sind. Ein weiterer Grund kann eine unbeabsichtigte Überspannung sein. Vermeiden Sie deshalb mit den Fingern die Kontakte der Chips zu berühren.
Um den gesamten Sachverhalt noch etwas komplizierter zu machen: Nicht jeder Chip-Resetter eignet sich für jeden Chip. Einmal wird hier zwischen Chip-Resettern für den Klein- und Großformatbereich unterschieden, andererseits ist die korrekte Funktion der Resetter auch von den Typen der Chips abhängig. Manchmal ändern sich hier technisch gesehen einige Dinge zwischen zwei Chip-Generationen welche neue Chip-Resetter erforderlich machen.
Fragen Sie hier am Besten Ihren Lieferanten nach dem richtigen Chip-Resetter. Er kann Ihnen den passenden Resetter für Ihr Druckermodell nennen.
Lackqualität bei Sublimationslack
Alle Oberflächen und Materialien welche sich für den Sublimationsdruck eignen müssen aus Polyester oder einer ähnlichen Kunstfaser bestehen oder mit einem Polyesterlack beschichtet sein.
Insbesondere bei lackierten Oberflächen ist es wichtig, dass sich der Lack für den Unterrund eignet und dieser auch die benötigten Temperaturen und Zeiten des Materials aushält. Mittlerweile ist fast jedes erdenkliche Produkt im Sublimationsdruck bereits lackiert verfügbar. Die Lieferanten beziehen diese bereits mit einer entsprechenden Lackierung bei den Herstellern.
Dennoch kommt es manchmal zu Problemen mit der Beschichtung, wenn diese nicht auf der Oberfläche hält, abblättert oder ein zu weicher Lack das Druckergebnis beeinträchtigt. Das Abblättern von Lackpartikeln kann insbesondere an Kanten von glatten Oberflächen wie z.B. Aluminiumplatten oder Visitenkarten vorkommen. Auch bei Tassen und anderen Keramikprodukten deutet das Abziehen von ganzen Lackfetzen auf eine schlechte Lackqualität hin. Bei Beschädigungen oder kleinen Kratzern in der Beschichtung der Keramik kann sich der Lack von der Oberfläche regelrecht abschälen. Verwenden Sie deshalb nur lackierte Produkte welche sich auch für das Sublimationsdruckverfahren eignen.
Bei kleinen Beschädigungen oder Kratzern sollte sich der Lack nicht weiter abschälen lassen.
Infrarotthermometer
Ein Infrarot-Thermometer in Form eines Pistolengriff hat sich auch im Bereich von Transferpressen und Kalanderpressen bewährt. Mit dem Infrarot-Thermometer wird direkt auf den zu messenden Bereich auf die Heizplatte mit einem Laserpunkt gezielt. Die Temperatur wird sehr genau auf dem digitalen LCD Display angezeigt.
Temperaturmessstreifen
Temperaturmessstreifen finden Verwendung, um regelmäßig die korrekte Temperatur der Transferpresse zu überprüfen. Der Messstreifen wird dabei in die Mitte der Arbeitsplatte gelegt und die Transferpresse geschlossen. Nach dem Pressen mit leichtem bis mittlerem Anpressdruck und einer Presszeit von ungefähr einer Minute kann man die Temperatur auf dem Messstreifen ablesen. Der Temperaturbereich des Messstreifens sollte idealweise zwischen 160 – 210°C liegen. Der Messstreifen lässt sich nur einmal verwenden. Eine professionellere und etwas genauere Lösung ist die Verwendung eines Infrarot-Thermometers.
Hitzebeständige Handschuhe
Hitzebeständige Handschuhe sind, wenn man sie einmal verwendet hat als nützliches Utensil nicht mehr aus dem täglichen Gebrauch wegzudenken und machen die Arbeit an der Transferpressen mit vielen Produkten sehr viel angenehmer. Die Handschuhe bestehen häufig aus einem Baumwollgewebe mit einer aufgebrachten Gummierung im Bereich der Handinnenfläche, die als zusätzliche Temperatursperre dient. So lassen sich die Temperaturen bis zu 200°C gut aushalten, wenn man Aluminiumplatten oder keramische Artikel wie Fliesen oder Tassen kurzzeitig anfasst.
Die hitzebeständigen Handschuhe sind aber auch für andere handwerkliche Tätigkeiten sehr nützlich und lassen sich universell einsetzen. Wie bei Wärme bieten die Handschuhe einen ebenso guten Kälteschutz in der kalten Jahreszeit.