Forum für den Sublimationsdruck?

Kürzlich wurde ich gefragt, ob es nicht Sinn machen würde im Zuge dieser Webseite auch ein eigenständiges Forum speziell für den Sublimationsdruck anzubieten. Dadurch liese sich das gesamte Thema in einem Bereich bündeln und abdecken.

Zugegeben schien auch für mich dieser Gedanke interessant zu sein. Auf den zweiten Blick fragte ich mich aber nach dem Warum. Schließlich gibt es bereits diverse Foren welche für den Sublimationsdruck bereits eigenständige Bereiche haben.

Deshalb einfach mal kurz in die Runde gefragt:

AllOver Print Shirts im Sublimationsdruck

An der OpenHouse hatte Mario Panter es bereits angekündigt. Print Equipment bietet AllOver Prints auf Shirts im Sublimationsdruck nun auch auf Anfrage an wie es Conde bereits auch anbietet.

Somit können auch diejenigen Händler und Wiederverkäufer vollständig und beidseitig bedruckte T-Shirts ihren Kunden anbieten, ohne selbst das entsprechende Equipment wie einen größeren Drucker und eine Großformatpresse mit entsprechenden Maßen sein Eigen nennen zu müssen.

Voraussetzung dafür ist, dass die Daten druckfertig 1:1 mit mindestens 150 dpi angeliefert werden. Die Druckvorlage wird als Outline für die Unisex-, Ladie-, Kids- und Spaghetti-Shirts zur Verfügung gestellt. Einschränkungen beim Dateityp scheint es nicht zu geben.

Durch die recht diffizile Positionierung des Gesamtdruckes auf dem Shirt lässt sich bei mehrfachen Stückzahlen die Wiederholgenauigkeit nicht exakt erreichen. Ebenso können weiße Stellen durch Überlappungen des Textil an den Ärmeln und im Schulterbereich entstehen, da der Schnitt und die Passform der Funktionsfaser-Shirts bei dem vollflächigen Druck sich leider nicht ganz glatt positionieren lässt.

Je nach Motiv fällt dies aber nicht besonders auf, bzw. scheint je nach Look des Motivs in der Grafik sogar dazu zu gehören.

Bei einem Stück liegen die Kosten ab 29,90 Euro zzgl. MwSt inkl. Shirt und beidseitigem Druck und verringern sich je nach Auftragsmenge. Eine genaue Lieferzeit nach Auftragseingang ist allerdings nicht bekannt. Weitere Infos gibt es direkt bei Print Equipment.

Condé – Vorreiter im Sublimationsdruck

Dem regelmäßigen Leser dürfte bereits aufgefallen sein, dass ich hin und wieder mal über den großen Teich auf Condé hinweise. Condé ist der größte Sublimationsdruck-Großhändler in den USA. David Gross, Geschäftsführer von Condé gibt sich in dem bereits seit einiger Zeit bestehenden Blog selbst die Ehre Themen aufzugreifen und zu erklären. Dabei ist er sogar so fortschrittlich, dass er zwischen dem Sublimationsdruck und dem Apple iPad einen Nutzen herstellt.

David kann mit seiner jahrelangen Erfahrung sehr viel aus dem Nähkästchen plaudern. Mit seiner ruhigen Art und ohne große Umschweife hat es fast den Anschein als dreht er die Videos zwischen Kaffee- und Mittagspause wenn er gerade Lust und Laune hat und zufällig an der Kamera vorbeiläuft. Die langen Passagen und wenigen Schnitte machen einen sehr souveränen Eindruck.

David geht sogar nach dem Motto “If you don’t learn to fail you fail to learn.” und sammelt Fehler an seiner persönlichen Wall of shame.

Ich bin mal gespannt wann wir in unseren Breitengeraden einen Herrn Gröner, Panter, Drüding, Heinz oder andere vor der Kamera sehen werden.

Nur Mut meine Herren!

Basierend auf seinen 100 Tipps und Tricks welche ich mit freundlicher Genehmigung von David übersetzen durfte (ich berichtete) beschreibt er die einzelnen Punkte nochmals selbst im Video. Gegebenfalls werde ich den ein oder anderen Punkt aufgreifen und hier auch nochmals ausführlicher veröffentlichen.

Newsletter die keine mehr sind…

Kaum ein Bereich in der Druckbranche ist so sehr vernetzt wie der “Mikrokosmos der Sublimationsdruckbranche”. Jeder kennt jeden, neue Informationen verbreiten sich recht schnell und auf der Messe trinkt man auch mal mit dem eigentlichen Mitbewerber ein Bier auf dem eigenen Messestand. Doch bei meinen aktuellen Recherchen stelle ich immer mehr fest, dass man gegenseitig auch so viel Marktbegleiter und Konkurrent ist, dass man sich misstraut und Maßnahmen ergreift die eher den Kunden schaden und an die Zeiten des kalten Krieges erinnern.

Es geht um das Thema Newsletter. Einige Unternehmen gehen mittlerweile so weit, dass sie nur noch Newsletter an ihre eigenen registrierten Kunden versenden oder neuen Interessenten diese nur noch zusenden, wenn sie sich vollständig mit allen Unternehmensdaten registriert haben. Das dies mit dem Grundsatz der Datenvermeidung nicht vereinbar ist ist einleuchtend.

“The neigborhood ist watching you”, könnte man in abgewandelter Form sagen. Zumindest meinen oder vermuten dies einige Händler und Lieferanten, dass mit den eigenen versendeten Newslettern und den darin enthaltenen Informationen “Gegenmaßnahmen” der Konkurrenz getroffen werden. Preiskämpfe, Unterbietungen im Angebot, Anschwärzungen beim Hersteller (der hat dies und das gemacht…) scheinen dem Miteinander zu schaden und die Kunden zu verunsichern.

Vielmehr noch, es schadet den Kunden und den neuen möglichen Interessenten welche einfach nur regelmäßig einen Newsletter erhalten wollen und nicht gleich bis auf die Hose ausgezogen werden wollen. Und einem selbst. Zudem kann bei solch restriktiver Handhabung gar nicht gewährleistet werden, ob die angegebenen Daten für die Newsletteranmeldung oder die Registrierung eines Shopkontos nicht frei erfunden sind. Es sei denn man überprüft dies tatsächlich manuell was wohl kaum einer der mauernden “Newsletter”-Versender machen dürfte.

Fazit – die Konkurrenz liest mit, ob man will oder nicht. Lieber sollte man auf die Qualität und Verbreitung des eigenen Marketing in der richtigen Dosierung über Katalog, Newsletter und die neuen Web2.0 und Social Media Kanäle setzen. Je mehr man sich öffnet desto mehr wird man wahrgenommen. Messen sind zwar immer noch der größte Neukundenaquisiteur, doch der richtige Mix macht es.

Ich würde mir wünschen nicht alle möglichen Daten angeben zu müssen, nur um einen Newsletter zu erhalten. Was nämlich dann mit den zusätzlichen Daten passiert berichte ich in einem der nächsten Beiträge. Und das ist ein echter Aufreger…

Video Impressionen vom Open House bei Print Equipment

Auch Print Equipment selbst hat nun eigene Eindrücke von der vergangenen Open House im Juni im firmeneigenen Blog veröffentlicht. Mit knapp vier Minuten ist er ein bisschen länger als unserer kurz nach der OpenHouse veröffentlichte Kurzfilm und zeigt ebenfalls zahlreiche Eindrücke von dem für Print Equipment sicherlich erfolgreichen Wochenende.

Ich möchte auf diesem Wege die beiden Filme zwar keineswegs vergleichen, aber ich persönlich hatte eigentlich etwas besseres erwartet. Zwar spiegelt der Film einige Eindrücke wieder, doch die dem Film knallhart hinterlegte BummBumm-Musik mit Ausblendung jeglicher natürlicher ursprünglich im Video enthaltenen Töne reißen die aneinander gereihten bewegten Bilder völlig aus dem Zusammenhang. Lieblos aneinander gehängt verkommt der Film leider zum Einheitsbrei.

Hier hätte ich für den interessierten und außenstehenden Betrachter welcher ggf. nicht auf der Open House war entsprechende O-Töne mittels eines Sprechers für die verschiedenen Szenen erwartet oder zumindest, dass das ursprüngliche Audio nicht gänzlich dem Schnittprogramm zu Opfer fällt. Schließlich sollte das Video auch für diejenigen sein, die nicht dabei waren.

Trotzdem merkt man, dass Print Equipment als einer der ersten im Sublimationsdruck sich die Mühe macht und langsam aber sicher auch in den Bereich des Video-Marketings einsteigt.

Weiter so, aber vorher Konzept schreiben!

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